Herbst-Mosaikjungfer fliegt vor grünem, unscharfem Hintergrund.

Serie

Libellen im Flug

Fliegende Libellen sind kleine Prüfungen für Geduld, Technik und Nerven. Diese Serie sammelt die Momente, in denen aus vielen Fehlversuchen ein Bild wird.

Libellen im Flug zu fotografieren klingt einfacher, als es ist. Sie ändern ständig Richtung, bleiben selten lange auf einer Ebene und sind meistens schneller aus dem Sucher verschwunden, als man reagieren kann.

Gerade deshalb reizen mich diese Motive. Ein gutes Flugbild entsteht selten planbar. Es ist das Ergebnis aus Beobachtung, wiederkehrenden Flugrouten, viel Ausschuss und einem kurzen Moment, in dem die Libelle genau dort ist, wo Fokus und Bildaufbau sie brauchen.

Herbst-Mosaikjungfer im Flug vor weichem gelbgrünem Hintergrund.

Zwischen Fokus und Flugbahn

Bei Flugaufnahmen hilft es, die Flugroute der Libelle erst eine Weile zu beobachten. Viele Tiere patrouillieren wiederkehrende Bahnen oder stehen für Sekundenbruchteile fast an derselben Stelle in der Luft.

Die Kamera muss dann nicht nur schnell sein. Entscheidend ist, den richtigen Punkt vorwegzunehmen. Der Autofokus bekommt nur eine Chance, und oft ist der Hintergrund genauso wichtig wie das Tier selbst.

Fortlaufende Serie

Diese Serie wird weiter wachsen. Libellen im Flug bleiben eines dieser Motive, bei denen die Trefferquote klein ist — aber genau das macht jedes gelungene Bild umso reizvoller.

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Herbst-Mosaikjungfer im Flug vor weichem gelbgrünem Hintergrund.

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